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Kinder zu Fuß auf dem Schulweg
Foto: DVR
Ansprechpartnerin
Abteilung Sicherheit und Gesundheit (SiGe)
Referat "Bildung und Qualifizierung"
Tel.: 089 62272-178
Sicherheit auf Wegen zur Schule und zu Kindertageseinrichtungen
Die Sicherheit von Kindern auf dem Weg zur Kita oder Schule hängt nicht nur von Ihnen selbst ab, sondern auch von den Bedingung auf dem Weg, dem Umfeld der Einrichtung aber auch vom Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer. Jeder der am Straßenverkehr teilnimmt steht hier in der Pflicht. Informationen, Maßnahmen und Programme für die Berufspendler bzw. erwachsenen Verkehrsteilnehmer allgemein finden sich unter www.dguv.de/../verkehr_sicher/..Auf Seiten der erwachsenen Verkehrsteilnehmer tragen oft auch Eltern, die ihre Kinder mit dem PKW zur Schule bringen, zur Sicherheit oft aber auch Unsicherheit bei, sei es durch Halten/Parken an unübersichtlichen Stellen oder durch falsche oder gar fehlende Sicherung der Kinder im PKW.
Ein wichtiger Aspekt ist die Organisation der sicheren Beförderung von Schülerinnen und Schüler mit dem Bus (Zustand des Busses, bauliche Gestaltung der Haltestelle im Schulumfeld aber auch die Organisation am und im Bus). Alle wesentlichen Aspekte der Schulbussicherheit einschließlich aktueller Projekte in den Bundesländern bietet die Internetseite "Schulbusprojekte.de" an.
Wichtige Informationen findet man in der GUV-Information Mit dem Bus zur Schule, GUV-SI 8046, Informationen zu allen Aspekten der Schulwegsicherheit von A - Z liefert das Schulweglexikon.
Verkehrserziehung im Kindergarten
Schon im Kindergarten bieten sich Möglichkeiten auf die sichere Verkehrsteilnahme vorzubereiten. Kinder im Alter von 6-9 Jahren verunglücken im Straßenverkehr vor allem als Fußgänger. Dabei sind die Kinder als Fußgänger im Alter von 5-7 Jahren am stärksten gefährdet. Dies lässt sich dadurch erklären, dass bei Kindern entwicklungsbedingte körperliche und geistige Einschränkungen (z. B. geringe Körpergröße, geringe Konzentrationsfähigkeit) verfügen. Kinder besitzen in Bezug auf den Straßenverkehr noch kein ausgeprägtes Gefahrenbewusstsein, sie sind leicht ablenkbar, es mangelt ihnen an praktischen Erfahrungen und sie verhalten sich in Begleitung anderer Kinder risikoreicher. Daher ist hier immer die Aufsichtspflicht der Eltern gefordert.
Die verkehrserzieherische Arbeit sollte so früh wie möglich beginnen und praktisch umgesetzt werden.
Beispiele:
- Spiel- und Bewegungsformen zur Verbesserung der Wahrnehmung
- Spielformen zur Verbesserung der Reaktionsfähigkeit (z. B. Signalgebung rot-grün)
- Übungsaufbauten und Aufgabenstellungen zur Verbesserung des Gleichgewichts
- Übungsformen zum Überqueren der Straße
- Verhalten auf dem Gehweg
- Gefahrenquellen aufzeigen (z. B parkende Autos)
- Lernen von Regeln und Zeichen
Weitere Informationen:
Schulische Verkehrserziehung
Neben Informationen zur Organisation bietet die DGUV auch praxisorientierten Unterrichtshilfen zur Verkehrserziehung
an:
Der Tote Winkel GUV-SI 8055
:
Verkehrsunfälle, bei denen sich Fußgänger oder Radfahrer im toten Winkel von PKW oder LKW befanden, haben fast immer
schwere Unfallfolgen. Die Broschüre "Der Tote Winkel" stellt ein Unterrichtsprojekt vor, das zwischenzeitlich in vielen
Bundesländern fester Bestandteil der schulischen Verkehrserziehung geworden ist. Die praxisnahe Vermittlung des Themas
ermöglicht den Schülerinnen und Schüler, die Gefahren, die vom Toten Winkel ausgehen, zu begreifen. (Für
Verkehrssicherheitsaktionen steht ein Faltblatt als Information für Eltern zur Verfügung, mit dessen Hilfe Eltern mit
Ihren Kindern das Thema wieder aufgreifen können).
Die Bus-Schule GUV-SI
8056:
Die Fahrt mit dem Bus ist eine der sichersten Möglichkeiten, den Schulweg zurückzulegen. Die BUS-SCHULE bietet
Informationen und Hilfen für den Unterricht, um mögliche Gefahren lebensnah zu vermitteln und den Schülerinnen und
Schülern zu zeigen, wie sie sich in diesen Situationen verhalten sollen. Darüber hinaus lernen sie die für sie
relevanten sicherheitstechnischen Einrichtungen im Bus kennen, Fahrpläne lesen und selbständig mit dem Bus zu
fahren.
Vom Durcheinander laufen zum Miteinander fahren GUV-SI 8049:
Die Broschüre bietet Lehrkräften Anregungen durch vielfältige Bewegungsangebote auch außerhalb der regulären
Sportstunden zum Abbau von Bewegungsdefiziten beizutragen. Durch die Einbeziehung des Fahrrades liefert hier der Sport
auch einen Beitrag zur Verkehrserziehung.
Aktuell ist das Thema "sicher Radfahren" ein Themenschwerpunkt.
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gestellte Fragen und Antworten (FAQ) zu
"Sicherheit auf Wegen zur Schule und zur Kindertageseinrichtungen"

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