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Vollernter im Einsatz
Bild: Günter Koch, UK Sachsen-Anhalt
Waldarbeit
Waldarbeit ist bei ca. 90 meldepflichtigen Arbeitsunfällen pro 1 Million produktiver Arbeitsstunden mit einem hohen
Unfallrisiko verbunden. Ursachen sind insbesondere die spezifischen Faktoren der Arbeitsumgebung (z. B. abbrechende,
herabstürzende Äste, Totholzbäume, die plötzlich umstürzen) und der Arbeitsstoffe (z. B. im Holz vorhandene Spannungen,
Gefahrstoffe) als auch gefährliche Arbeiten (motormanuelle Holzernte, Rückearbeiten) in Verbindung mit Stolpern und
Stürzen. Ferner hat die enorme körperliche Belastung der Waldarbeiter ein hohes Potenzial für
Gesundheitsbeeinträchtigungen.
Vorschriften, Regeln und Informationen der Unfallversicherungsträger
Zusätzlich zu den Vorschriften, Regeln und Informationen der Unfallversicherungsträger bieten
folgende Hinweise Handlungshilfen für eine sichere und gesunde Waldarbeit:
- Arbeitssicherheit im naturnahen Waldbau
- Gefährdungen von Waldarbeitern durch sog. Totholz
- Baggereinsatz in der Forstwirtschaft
- Einsatz von Erdbohrgeräten
- Auswahl von Fällhebern
- Einsatz des Fällhebers
- Belastung und Beanspruchung beim Fällhebereinsatz
- Sicherheitsabstand bei der Arbeit mit Motorsägen und Freischneidern ein Problem?
- Sonderkraftstoffe
- Schutz vor Infektionsgefahren durch Zecken
- Aufarbeitung von Windwurf
- Die Aufarbeitung von Windwurf (Holz, das durch Wind geworfen wurde) ist mit einer hohen Unfallgefahr verbunden.
- Fachtagungen "Moderne Waldarbeit"
- Diese Fachveranstaltungen richten sich an Aufsichtspersonen der UV-Träger und andere Beratende im Arbeitsschutz sowie Führungskräfte von Forstbetrieben.

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