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Bild: Andreas Meyer - Fotolia.com
Präventionskampagne 2013/2014
Die nächste gemeinsame Kampagne der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen wird in 2013 starten. Sie widmet sich unter dem Titel "Denk an mich. Dein Rücken" der Prävention von Rückenbeschwerden.Ziel der Kampagne ist es, Rückenbelastungen durch verhältnis- und verhaltenspräventive Ansätze zu verringern. Im Fokus werden aber nicht nur berufliche Überbelastungen stehen sondern auch der Bewegungsmangel. Auch psychische Belastungen, wie z. B. Zeitdruck und Stress, die zusätzlich zu den physischen Belastungen auftreten können, werden thematisiert. Die Landwirtschaftliche Sozialversicherung und die Knappschaft werden sich an der Kampagne beteiligen.
Seit Oktober 2011:
Die Vorbereitung der Kampagne mit dem Namen "Denk an mich. Dein Rücken" läuft auf Hochtouren. Die Träger erarbeiten gemeinsam Informationsbroschüren, planen die Medien- und Pressearbeit der Dachkampagne, wählen geeignete Veranstaltungsmodule für die kommenden Aktivitäten aus und bereiten die Evaluation vor. Viele verschiedene Ideen für trägerübergreifende Maßnahmen und Materialien werden vorgestellt, diskutiert und auf den Weg gebracht.
Mai - Oktober 2011:
Im Zuge einer Ausschreibung mit Teilnahmewettbewerb und anschließendem Verhandlungsverfahren wird eine Agentur ausgewählt, die das Kommunikationskonzept der Präventionskampagne entwickeln und dem Kampagnenteam der DGUV während der Vorbereitungs- und gesamten Laufzeit der Kampagne Unterstützung zur Umsetzung und kommunikative Beratung leisten wird. Parallel finden die ersten Sitzungen des Steuerungskreises, bestehend aus Vertretern der Träger und Partner der Kampagne, als strategischem Entscheidungsgremium der Dachkampagne statt.
November 2010:
Das von einer Arbeitsgruppe aus Präventionsfachleuten unter Beteiligung von Arbeitsmedizinern und Kommunikationsexperten auf Basis der Beratungsergebnisse im Dresdner Forum Prävention und in den Gremien entwickelte Fachkonzept für die Präventionskampagne 2013/2014 wird verabschiedet. Sie können es hier downloaden. Es bildet nunmehr die Grundlage für die Kampagnenvorbereitungen.
Mai 2010:
Die Gremien der DGUV beschließen auf der Grundlage der Literaturstudie und der Diskussionen im Dresdner Forum Prävention eine weitere Eingrenzung des Themas. Die Kampagne wird sich der Prävention beruflicher Rückenbelastungen widmen. Neben physischen Belastungen werden auch psychische und psycho-soziale Belastungsfaktoren in der Kampagne eine Rolle spielen.
Februar 2010:
Im Rahmen des 9. Dresdner Forums Prävention im Februar 2010 die Literaturstudie der DGAUM über muskulo-skelettale Erkrankungen (s. unten) mit den Präventionsfachleuten und der Selbstverwaltung der UV-Träger die Schwerpunkte und die thematische Ausrichtung der Kampagne weiter beraten.
2009:
In den Jahren 2013 und 2014 sollte eine Präventionskampagne zu arbeitsbezogenen Muskel-Skeletterkrankungen durchgeführt werden. Zur Identifizierung und Priorisierung relevanter Präventionsthemen und Handlungsfelder mit einer Zusammenstellung erfolgversprechender Präventionsmaßnahmen wurde bereits 2009 eine Literaturstudie bei der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) in Auftrag gegeben. Hiermit sollten auch eventuelle Kenntnislücken in diesem Bereich identifiziert werden, um diese ggf. durch gezielte Forschungsaktivitäten bis zum Kampagnenstart schließen zu können.
Die Studie wurde in 4 Arbeitspakete unterteilt. Die einzelnen Abschnitte nebst Anlagen können Sie sich hier auf Englisch oder auf Deutsch (jeweils soweit vorhanden) ansehen und herunterladen. Die Ergebnisse der Studie wurden mit internationalen Fachleuten im Rahmen der "DGUV Conference on MSD" am 16. und 17. Oktober 2009 in Dresden diskutiert (Programm und Teilnehmerliste). Die Vorträge sind bei der DGUV erhältlich.
Auf dieser Grundlage wurden im Rahmen des 9. Dresdner Forums Prävention im Februar 2010 mit den Präventionsfachleuten und der Selbstverwaltung der UV-Träger die Schwerpunkte und die thematische Ausrichtung der Kampagne weiter beraten.

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